Musterfeststellungsklage vw aktueller stand



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30 Juil 2020

Am 20. November 2015 teilte die EPA mit, dass alle von 2009 bis 2015 in den USA verkauften 3,0-Liter-TDI-Dieselmotoren mit einer Software zur Abgasreinigung in Form von « alternativen Abgasreinigungseinrichtungen » ausgestattet seien. Diese sind in den Vereinigten Staaten verboten, aber die Software ist legal in Europa. [121] Volkswagen erkennt die Existenz dieser Geräte an, behauptet aber, dass sie nicht mit einem « verbotenen Zweck » installiert worden seien. [120] Am 4. Januar 2016 reichte das US-Justizministerium bei einem Bundesgericht Beschwerde gegen VW ein und behauptete, dass die jeweiligen 3,0-Liter-Dieselmotoren die gesetzlichen Emissionsanforderungen nur in einem « Temperaturkonditionierungsmodus » erfüllen, der während der Prüfbedingungen automatisch eingeschaltet wird, während « alle anderen Zeiten, auch während des normalen Fahrzeugbetriebs, die Fahrzeuge in einem `normalen Modus` fahren, der NO x Emissionen von bis zu neunmal bundesstaatlichem Standard zulässt ». [122] Die Beschwerde betrifft rund 85.000 3,0-Liter-Dieselfahrzeuge, die seit 2009 in den USA verkauft wurden, darunter die Modelle Volkswagen Touareg, Porsche Cayenne, Audi A6 Quattro, Audi A7 Quattro, Audi A8, Audi A8L, Audi Q5 und Audi Q7. [122] Eine Studie von Forschern der Universität Tel Aviv untersuchte die Auswirkungen des Skandals auf den Sekundärmarkt in Israel. Demnach hatte der Volkswagen-Abgasskandal einen statistisch signifikanten negativen Einfluss auf die Zahl der Transaktionen auf dem Sekundärmarkt mit den betroffenen Modellen (knapp -18 Prozent) und auf deren Wiederverkaufspreis (fast -6 Prozent). Die Studie stellt auch fest, dass der Rückgang der Zahl der Transaktionen hauptsächlich von privaten Verkäufern getrieben wurde und dass nicht-private Verkäufer kaum vor dem Markt zurückschreckten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Angebot an Gebrauchtwagen unter privaten Verkäufern im Verhältnis zum Angebot von Gebrauchtwagen unter nicht-privaten Verkäufern viel elastischer ist.

[367] Von dem Rückkauf waren bis zum 18. Februar 2017 138.000 abgeschlossen, 150.000 weitere mussten zurückgezahlt werden. 52.000 entschieden sich, ihre Autos zu behalten. 67.000 Dieselautos aus dem Modelljahr 2015 wurden für Reparaturen freigegeben, ließen aber Unsicherheit über die Zukunft von 325.000 « Generation One »-Diesel-VWs aus den Modelljahren 2009-2014 aufkommen, die die « schlanke NO x-Falle » verwenden und schwieriger zu reparieren wären. [283] [284] Im September 2015 leiteten staatliche Regulierungsbehörden und Ermittler Verfahren in Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz, Spanien, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und Rumänien ein. Mehrere Länder forderten eine europaweite Untersuchung. [213] [214] [215] Im Oktober 2015 erklärte Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), die Bank erwäge, Volkswagen-Darlehen zurückzurufen, und kündigte eine eigene Untersuchung der Angelegenheit an. [216] Am 27.

Oktober 2015 stimmte das Europäische Parlament in einer Entschließung über eine Entschließung ab, in der der Block aufgefordert wurde, eine föderale Behörde zur Aufsicht über Die Emissionen von Kraftfahrzeugen einzurichten, nachdem in der Presse berichtet wurde, dass führende EU-Umweltbeamte seit Anfang 2013 davor gewarnt hätten, dass die Hersteller Fahrzeuge optimieren, um im Labor besser zu funktionieren als auf der Straße. In der Entschließung wurde gefordert, dass strengere Emissionstests 2017 vollständig durchgeführt werden, anstatt wie ursprünglich geplant zwischen 2017 und 2019 schrittweise eingeführt zu werden. [217] Die Europäische Kommission hat jedoch Rechtsvorschriften verabschiedet, die der Automobilindustrie ein zusätzliches Jahr zeitigen, bevor sie sich an die neuere Verordnung halten musste. Außerdem wurde bekannt, dass der neue « realistische » EU-Fahremissionstest es Autos weiterhin ermöglichen wird, ab 2019 mehr als doppelt so viel Stickoxide (NO x ) auszustoßen und ab 2021 bis zu 50 Prozent mehr. [218] Die Gesetzgebung, die nur von den Niederlanden abgelehnt wird, wird von wem als großer Sieg für die Automobilindustrie angesehen und hat scharfe Kritik von anderen Abgeordneten hervorgerufen.


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